Schulprogramm der Comeniusschule

Das Schulprogramm ist in der Schule einsehbar. Die wichtigsten Punkte werden durch Auszüge aus den Schulinpektionsbericht aufgeführt.

Auszüge aus dem Bericht der Schulinspektion 2010

4.7 Ergebnisse und Wirkungen
■ Zentrale Evaluationsergebnisse für die Kriterien des Qualitätsbereiches

Bewertung der Lernerträge

Eltern sowie Schülerinnen und Schüler bewerten die Lernerträge im fachlichen Bereich sehr positiv.

• Die online befragten Eltern sind in hohem Maße zufrieden mit dem, was ihre Kinder bezogen auf das fachliche Wissen in der Schule lernen. Eine Vorbereitung auf die Anforderungen der weiterführenden Schulen sehen sie als sehr überzeugend gegeben.
• Im Interview zeigen sich die Eltern persönlich ebenso zufrieden mit den Lernerträgen im fachlichen Bereich. Sie berichten von positiven Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern nach dem Wechsel an weiterführende Schulen und sehen ihre Kinder bis auf einzelne Einschränkungen fachlich sehr gut vorbereitet.
• Die hierzu im Interview befragten Schülerinnen und Schüler sind alle äußerst zufrieden mit dem, was sie in der Schule fachlich lernen.

Bewertung der Erziehungsarbeit / überfachliche Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern äußern sich in hohem Maße zufrieden über die an der Schule erworbenen überfachlichen und sozialen Kompetenzen.
• Die Antworten der Eltern im Fragebogen zeigen eine sehr deutliche Zufriedenheit mit dem Erziehungsbeitrag der Schule. Auch das Erlernen von Regeln zum Soziaverhalten schätzen die Eltern äußerst positiv ein. Die einzelnen Meinungen sind diesbezüglich jedoch breit gestreut.
• Die Einschätzungen der interviewten Schülerinnen und Schüler bezüglich der Vermittlung sozialen Verhaltens und konfliktarmen Umgangs durch die Schule sind überaus positiv.
• Interviewte Eltern sind mit der Vermittlung der überfachlichen Kompetenzen besonders zufrieden. Sie nehmen wahr, dass auf das Verhalten untereinander und das Zurechtkommen in der Klasse intensiv geachtet wird. Auch eine Förderung des Selbstbewusstseins sehen sie als gegeben. Sie finden diesbezüglich sehr lobende Worte für die Lehrkräfte.

Auszüge aus dem Bericht zur Schulinspektion 2010

3. Charakteristische Merkmale der Schule

3.1 Stärken der Schule
• Die wertschätzende und vertrauensvolle Grundhaltung im Umgang miteinander sowie eine sorgfältig gepflegte Schulkultur prägen das überaus lernförderliche Schul- und Unterrichtsklima – konsequent im Sinne des gelebten Leitbildes der Schule „Gemeinsam Wege gehen“.
• Die Einbindung aller Lehrkräfte in Kooperationsstrukturen sowie differenzierte konzeptionelle und verbindliche Absprachen zum Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen sind Grundlage für ein vergleichbares Bildungsangebot und Ausdruck einer hohen Professionalität.
• Die im Kollegium vorhandenen Kompetenzen werden vorbildlich im Austausch sowohl über unterrichtsrelevante Fragestellungen als auch über die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler genutzt.
• Das engagierte Fortbildungsverhalten der Lehrkräfte sowie das Steuerungsverhalten durch die Schulleitung sind deutlich auf die Weiterentwicklung der Schule und auf die Qualitätsverbesserung in zentralen Handlungsfeldern ausgerichtet.
• Das Schulleitungshandeln ist sehr positiv geprägt durch partizipative und transparente Arbeitsprozesse und befördert in hohem Maße gelingende Organisationsstrukturen, eine verlässliche Umsetzung verbindlicher Vorgaben sowie eine positive Personalentwicklung.
• Die Gestaltung anwendungsorientierter und variabler Lernarrangements sowie die Durchführung aktivierender Projekte sind positive Merkmale des sehr strukturierten Unterrichts.


3.2 Schwächen der Schule
• Möglichkeiten systematischer, datengestützter Evaluation unter Einbeziehung der Eltern sowie der Schülerinnen und Schüler werden als Steuerinstrument des Entwicklungsprozesses nur eingeschränkt genutzt.
• Im Unterricht ist die gezielte Förderung von leistungsstärkeren und leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern durch individualisierende Lernzugänge nicht durchgängig gegeben.
Den Schülerinnen und Schülern wird insgesamt nur wenig Verantwortung für ihr eigenes Lernen durch Reflexion von Lernprozessen und Lernergebnissen übertragen.